Сожительство с Богом

394 сожительство с богомВ 2. Век нашей эры, Маркион сделал предложение отменить Ветхий Завет (AT). Он составил свою собственную версию Нового Завета (НЗ) с помощью Евангелия от Луки и некоторых писем Павла, но он удалил все цитаты из Ветхого Завета, потому что он думал, что бог АТ не имеет большого значения; он был только племенным богом Израиля. Из-за распространения этой точки зрения Маркион был исключен из церковного общения. Ранняя церковь тогда начала составлять свой собственный канон священных писаний, состоящий из четырех Евангелий и всех писем Павла. Кроме того, Церковь придерживалась Ветхого Завета как части Библии, твердо веря, что ее содержание помогает нам понять, кем был Иисус и что Он сделал для нашего спасения.

Для многих Ветхий Завет довольно запутанный - в отличие от Нового Завета. Долгая история и многочисленные войны, похоже, не имеют ничего общего с Иисусом или христианской жизнью нашего времени. С одной стороны, в Ветхом Завете соблюдаются заповеди и уставы, а с другой стороны, кажется, что Иисус и Павел полностью отклоняются от него. С одной стороны, мы читаем о древнем иудаизме, а с другой - о христианстве.

Es gibt Glaubensgemeinschaften, die das AT wichtiger nehmen als andere Gemeinschaften; sie halten den Sabbat als «siebenten Tag», beachten die Speisevorschriften der Israeliten und feiern sogar einige der jüdischen Jahresfeste. Andere Christen lesen das Alte Testament überhaupt nicht und entsprechen eher dem eingangs erwähnten Marcion. Einige Christen sind sogar antisemitisch. Als in Deutschland die Nationalsozialisten regierten, wurde diese Einstellung unglücklicherweise von Kirchen unterstützt. Dies hat sich auch in der Abneigung gegenüber dem AT und den Juden gezeigt.

Trotzdem enthalten die Schriften des Alten Testamentes Aussagen über Jesus Christus (Johannes 5,39; Lk 24,27) und wir tun gut daran zu hören, was sie uns zu sagen haben. Des Weiteren zeigen sie auf, worin der höhere Zweck der menschlichen Existenz besteht und warum Jesus kam, um uns zu retten. Das Alte sowie das Neue Testament bezeugen, dass Gott in Gemeinschaft mit uns leben will. Angefangen vom Garten in Eden bis hin zum Neuen Jerusalem – Gottes Ziel besteht darin, dass wir in Harmonie mit ihm leben.

В райском саду

Im 1. Buch Mose wird beschrieben, wie ein allmächtiger Gott das Universum schuf, indem er die Dinge einfach benannte. Gott sprach: «Es werde und es geschah so». Er gab die Anweisung und es passierte einfach. Im Gegensatz dazu berichtet das 2. Kapitel aus dem 1. Buch Mose von einem Gott, der sich seine Hände schmutzig machte. Er tritt in seine Schöpfung ein und formte einen Menschen aus Erde, pflanzt Bäume im Garten und gestaltete eine Gefährtin für den Mann.

Ни один из стенограмм не дает нам полную картину того, что происходит, но можно увидеть различные аспекты одного и того же Бога. Хотя он имел право делать все через свое слово, он решил вмешаться лично в создание людей. Он поговорил с Адамом, привел к нему животных и все расставил так, чтобы ему было приятно иметь рядом с собой собеседника.

Хотя 3. Глава из 1. Книга Моисея рассказывает о трагическом развитии, но она также показывает больше Божьего стремления к людям. После того, как люди согрешили в первый раз, Бог, как обычно, прошел через сад (1 Моисей 3,8). Всемогущий Бог принял облик человека, и можно было услышать его шаги. Он мог бы просто выйти из ниоткуда, если бы захотел, но он решил встретить мужчину и женщину по-человечески. Очевидно, это не удивило ее; Бог часто ходил с ними по саду и разговаривал с ними.

До сих пор они не знали страха, но теперь она преодолела страх, и они скрылись. Хотя они избегали отношений с Богом, Бог этого не сделал. Он мог сердито уйти в отставку, но не оставил своих существ. Там не было ни вспышки грома, ни выражения божественного гнева.

Gott fragte den Mann und die Frau, was geschehen sei und sie antworteten. Daraufhin erklärte er ihnen, welche Konsequenzen sie aufgrund ihres Tuns nun zu tragen hätten. Dann sorgte er für Kleidung (1 Mose 3,21) und stellte sicher, dass sie nicht ewig in ihrem Zustand der Entfremdung und Scham bleiben mussten (1 Mose 3,22-23). Aus dem ersten Buch Mose erfahren wir von Gesprächen Gottes mit Kain, Noah, Abram, Hagar, Abimelech und anderen. Besonders wichtig für uns ist das Versprechen, das Gott dem Abraham gab: «Ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei» (1 Mose 17,1-8). Gott versprach, dass er eine ständige Beziehung mit seinem Volk haben werde.

Выборы народа

Viele kennen die Grundzüge der Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten: Gott berief Mose, brachte Plagen über Ägypten, führte Israel durch das Rote Meer zum Berg Sinai und gab ihnen dort die Zehn Gebote. Dabei übersehen wir oft, warum Gott das alles tat. Gott sprach zu Mose: «Ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein» (2 Mose 6,7). Gott wollte eine persönliche Beziehung herstellen. Personenbezogene Verträge wie Eheschliessungen wurden in jener Zeit mit den Worten, «Du wirst meine Frau sein und ich werde dein Ehemann sein», geschlossen. Adoptionen (gewöhnlich zum Zwecke der Erbschaftsregelung) wurden mit den Worten, «Du wirst mein Sohn sein und ich werde dein Vater sein» besiegelt. Als Mose mit dem Pharao sprach, zitierte er Gott mit den Worten: «Israel ist mein erstgeborener Sohn; und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene” (2 Mose 4,22-23). Die Angehörigen des Volkes Israel waren seine Kinder – seine Familie – ausgestattet mit Erbrechten.

Gott bot seinem Volk einen Bund an, der den direkten Zugang zu ihm erlaubte (2. Mose 19,5-6) – aber das Volk forderte Mose auf: «Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben» (2 Mose 20,19). Wie Adam und Eva überkam sie die Angst. Mose bestieg den Berg, um mehr Anweisungen von Gott zu erhalten (2 Mose 24,19). Dann folgen verschiedene Kapitel über die Stiftshütte, deren Einrichtung und die Gottesdienstordnungen. Über all diesen Details sollten wir den Zweck des Ganzen nicht übersehen: «Sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne» (2 Mose 25,8).

Angefangen vom Garten Eden, über die Verheissungen an Abraham, über die Erwählung eines Volkes aus der Sklaverei und sogar in alle Ewigkeit möchte Gott in Gemeinschaft mit seinem Volk leben. Die Stiftshütte war der Ort, wo Gott bei seinem Volk wohnte und es Zugang zu ihm hatte. Gott sprach zu Mose: «Ich will unter den Israeliten wohnen und ihr Gott sein, dass sie erkennen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott, der sie aus Ägyptenland führte, damit ich unter ihnen wohne» (2 Mose 29,45-46).

Als Gott die Führung an Josua übertrug, gebot er Mose, was er ihm sagen sollte: «Der HERR, dein Gott, wird selber mit dir ziehen und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen» (5. Mose 31,6-8). Dieses Versprechen gilt auch uns heute (Hebr 13,5). Das ist der Grund, warum Gott gleich zu Anfang die Menschen schuf und Jesus zu unserer Errettung sandte: Wir sind sein Volk. Er möchte mit uns leben.

Майкл Моррисон


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